
Auf der Bühne für das Bleiglas muss das Eisen schnell Wärme aufnehmen und diese auch konstant halten können. Verformungen des Eisens oder Temperaturschwankungen? Dann entstehen ungleichmäßige Verbindungen – und es muss viel Nacharbeiten erledigt werden. Wir haben diesen Lötrohrheizer entwickelt, damit die gewünschte Temperatur genau dort erreicht wird, wo die Verbindung entsteht – dadurch kann die Arbeit weitergehen, ohne dass die Temperatur schwankt.
Der Kern des Heizers ist ein Quarzröhrenelement, das kurzwelliges Infrarotstrahlung abgibt. Es erreicht bereits nach Sekunden die Betriebstemperatur – somit muss man nicht zwischen den Verbindungen warten. Der Heizer ist mit 120 V oder 240 V sowie einer Leistung von 200–300 W erhältlich. Er hat eine kompakte Länge von 150 mm und verfügt über Standardanschlüsse. Die Strahlfläche ist so gestaltet, dass sie für typische Verbindungen aus Kupfer und Folie geeignet ist – dadurch bleibt die Temperatur gleichmäßig, und das umliegende Glas wird nicht beschädigt.
Das ist wichtig, egal ob man an einer einzelnen Bühne arbeitet oder eine Produktionslinie betreibt. Die Wärme bleibt lokalisiert, sodass das Lötmetall gleichmäßig schmilzt – ohne dass dadurch thermische Belastungen entstehen. Die Bearbeitungszeit verringert sich, da der Heizer zwischen den Verbindungen wieder zur Ruhe kommt. Zudem sinkt die Anzahl der fehlerhaften Produkte, denn die Verbindungen sehen auf dem ersten wie auf dem hundertsten Stück gleich aus. Der Energieverbrauch bleibt niedrig, denn der Heizer wird nur dann eingeschaltet, wenn gelötet wird – nicht den ganzen Tag über.
Die Installation ist einfach: Der Heizer wird montiert, mit Kabeln verbunden und der Controller eingestellt. Er ist als Ersatz für gängige OEM-Module konzipiert – doch überprüfen Sie vor dem Kauf unbedingt die Montagegeometrie sowie die Länge der Leitungen Ihres Lötkolbens. Behandeln Sie das Quarzelement mit Vorsicht – es ist brüchig. Vermeiden Sie Stöße und halten Sie das Element frei von Rückständen aus dem Lötvorgang. Arbeiten Sie mit der angegebenen Spannung und einem stabilen PID-Controller – so bleibt die Leistung über Tausende von Verbindungen hinweg konstant.