
Hören Sie auf, gegen die Unvollkommenheiten bei der Glasglättung anzukämpfen!
Wenn Sie schon einmal in einer Werkstatt für Glasglättung gearbeitet haben, kennen Sie das Problem sicherlich. Man beginnt mit der Bearbeitung der Gläser – alles scheint in Ordnung zu sein. Doch am Ende der Bearbeitungsreihe stellt man fest, dass die letzten Stücke einfach nicht den Anforderungen entsprechen.
Es ist ein Albtraum: Man sieht interne Spannungen sowie hohe Ausschussraten – und fragt sich, warum das erste Stück nicht dem letzten entspricht.
Meistens liegt das Problem an etwas, was man überhaupt nicht sehen kann: den Infrarotlampen.
Das Problem mit „Standard“-Heizern
Bei den herkömmlichen Quarzheizern ist die Genauigkeit bezüglich der Leistung eher gering. Man könnte meinen, jede Lampe erfülle ihre Aufgabe – doch in Wirklichkeit arbeitet eine Lampe mit 92 % der vorgeschriebenen Leistung, während die nächste Lampe mit 108 % leistet. Dadurch entstehen kühle Stellen – das verfälscht das gesamte Temperaturprofil. Anstelle einer gleichmäßigen Wärmeentwicklung entsteht eine ungleichmäßige Verteilung der Wärme. Die meisten Menschen versuchen, dieses Problem durch manuelle Anpassungen der verschiedenen Bereiche zu beheben – doch das ist im Grunde nur Ratlosigkeit. Wir haben beschlossen, dieses Ratenspiel zu beenden, indem wir die Herstellungsqualität des Wolframfilaments sowie der Quarzhülle verbessert haben. Wenn die Tuben konstant sind, ist auch die Wärmeabgabe konstant. Punkt.
Warum das Material tatsächlich wichtig ist
Wir verwenden hochreinen geschmolzenen Quarz – denn dieser kann die Wärme ohne Probleme aufnehmen. Noch wichtiger ist jedoch, dass er Kurzwellen-Infrarotstrahlung ungehindert durchlässt. Die Wärme trifft direkt auf die Glasoberfläche – es wird keine Zeit damit verschwendet, die umliegende Luft zu erwärmen. Dadurch werden die Aufwärmzeiten deutlich verkürzt.
Ein Hinweis: Diese Hochleistungs-Tuben verbrauchen viel Energie. Wenn Sie viel Leistung in einem kleinen Raum unterbringen, stellen Sie sicher, dass Ihre elektrischen Anlagen dazu in der Lage sind. Sie wollen schließlich nicht, dass Ihre Anlagen überhitzen, während das Glas abkühlt.
Endlich etwas Ruhe
Wenn man diese ungleichmäßigen Tuben durch Tuben mit konstanter Leistung ersetzt, ändert sich etwas: Der Temperaturgradient wird flacher. Plötzlich muss man nicht mehr ständig an den PID-Reglern herumfummeln. Es entsteht eine gleichmäßige Temperatur in der gesamten Charge. Es funktioniert einfach – keine Vermutungen mehr, keine Schwankungen in der Qualität von Schicht zu Schicht. Nur konstante, vorhersehbare Ergebnisse.